Baltic Sea Circle 2017 · Rallye

Tag 12

Was für ein Tag! Nachdem wir heute gut ausgeschlafen hatten, brachen wir auf, die Grenze nach Estland zu überqueren. Am Abend sollte bei Uuri in Estland die zweite Baltic Sea Circle Party stattfinden.

Der Weg aus St. Petersburg hinaus war anstrengend. Es war sehr viel los um die Mittagszeit. Ampeln und durchgezogene Linien werden hier eher als Empfehlung verstanden, an die man sich halten kann, aber nicht muss. Da wollen wir lieber nicht erleben, was erst im richtigen Berufsverkehr los ist.

Straßenbahnen und…
… Elektrobusse gehören zum Stadtbild

An der Grenze angekommen, glaubten wir unseren Augen kaum. Die Schlange war sehr sehr lang. Viele Rallyeteams grüßten uns mit mitleidigen Gesichtern und berichteten von ihrer zwei- bis dreistündigen Wartezeit. Dort, wo wir uns am hinteren Ende anstellten, war die Grenze noch nicht einmal zu sehen. Das Ende lag in einer kleinen Seitenstraße um die Ecke. Schätzungsweise waren 150 Autos vor uns.


In dieser Schlange standen wir dann für die nächsten sechs Stunden. Erstaunlicherweise vergingen die ersten Stunden recht zügig. Wir holten eine Fotoaufgabe nach und picknickten auf unserem Autodach. 

Zeitvertreib in der Sonne

Danach machte es sich Robert in der in unserem fahrbaren Schlaf- und Wohnzimmer gemütlich, las ein Buch, schaute eine DVD und erholte sich davon bei einem Nickerchen.

Entspannte Wartezeit
Süße Träume

Mit fortschreitender Wartezeit verabschiedete sich dann so langsam unsere gute Laune. Es war längst klar, dass die Party ohne uns steigen würde. Zudem machten die zwei Stunden Fahrt zum Tagesziel = Partylocation nach der langwierigen Grenzüberquerungen einfach keinen Spaß mehr. Im Raudsilla Entertainment Centre angekommen (gegen 2:30 Uhr), rafften wir uns trotz allem noch einmal auf, schnappten uns ein Bierchen und warfen uns ins Gemenge. Es ist ja immer ein sehr amüsantes Bild, wenn man als letztes auf eine Party kommt und alle anderen schon seit vielen Stunden feiern. Wir schlängelten uns durch die wankenden Gestalten, stiegen in bierseelige Gesprächsrunden ein und tauschten die aktuellen Erlebnisse mit den anderen Teams aus. Eine Stunde später begaben wir uns in unsere gemütlichen Schlafsäcke.

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